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Der international renommierte Literatur- und Kulturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht beleuchtet das Verhältnis von gesprochener und geschriebener Sprache. Was verändert sich, wenn das flüchtige, an einen konkreten Moment gebundene gesprochene Wort schriftlich fixiert wird – und damit überliefert, wiederholt und unabhängig von seiner ursprünglichen Situation gelesen werden kann? Der Vortrag fragt nach den unterschiedlichen Formen von Kommunikation, die aus Mündlichkeit und Schriftlichkeit entstehen, und danach, wie sich Bedeutung, Wahrnehmung und Verständigung durch den Übergang vom gesprochenen zum geschriebenen Wort verändern.
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